Psychoanalytische Bibliothek Berlin - Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan e.V.

Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961): Die Übertragung

KategorieVeranstaltung
Datum Dienstag, 3. Oktober 2017 19:00

Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961) Die Übertragung

Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
 Leitung: Karl-Josef Pazzini (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Georgette Schosseler-Prum (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Nächster Termin: Dienstag, 5.September 19:00 bis 20:30 Uhr, 14-tägig

„Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse“. Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe.“ (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich.
 Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.

 
 

Alle Daten

  • Dienstag, 12. Dezember 2017 19:00
  • Dienstag, 28. November 2017 19:00
  • Dienstag, 14. November 2017 19:00
  • Dienstag, 31. Oktober 2017 19:00
  • Dienstag, 17. Oktober 2017 19:00
  • Dienstag, 3. Oktober 2017 19:00
  • Dienstag, 19. September 2017 19:00
  • Dienstag, 5. September 2017 19:00
September 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
Kein Bild
› Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961): Die Übertragung
19:00
Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961) Die Übertragung Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
 Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com) Nächster Termin: Dienstag, 5.September 19:00 bis 20:30 Uhr, 14-tägig „Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse“. Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe.“ (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich.
 Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.
Datum :  05.09.2017
6
8
9
Kein Bild
› Klinisches Seminar
15:00
Psychoanalytische Bibliothek Berlin
Klinisches Seminar Leitung: Claus-Dieter Rath (rathcd@aol.com) Nächster Termin: Samstag, 22. April, 15-17 Uhr, einmal monatlich Für dieses Seminar gelten besondere Teilnahmebedingungen, die beim Seminarleiter erfragt werden können. Anmeldung erforderlich.
Kein Bild
› Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia
17:00
Sublimierung, Gewalt und die politische Kraft der Paranoia Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin Leitung: Claus-Dieter Rath (rathcd@aol.com) Nächste Termine: 9. September,14. Oktober, 18. November – jeweils 17-19 Uhr, sowie Sonntag 10. September, 11-15 Uhr Wie begegnet uns heute Gewalt – im Sinn von violence, pouvoir, puissance, maitrise, autorité, contrôle – in den uns bekannten gesellschaftlichen Zusammenhängen und im Licht der psychoanalytischen Theorie der Sexual- und Destruktionstriebe? Von klinischen Erfahrungen und der politischen Gegenwart her untersuchen wir die Bildung der menschlichen "Arbeitsgemeinschaft" und die Gewaltbereitschaft der Menschen. Ein Schwerpunkt dabei ist Freuds Konzeption der Paranoia: sie sei Folge einer Rückbildung der Sublimierungen, aus der eine Sexualisierung der "sozialen Triebbesetzungen" folge; ein Rückschritt, eine Regression, "von der sublimierten Homosexualität bis zum Narzissmus". Mitmenschen werden dann zu Objekten "vollsexueller" Strebungen und dies verkehrt die paranoische Art der Abwehr in "Der andere verfolgt mich" (vgl. Kap. 3 der Studie über Schreber, 1911). Hieraus ergeben sich reale Verfolgungs- und Gewaltpraktiken, die sich neuester Kommunikationsmittel bedienen. Welche Versagungen (auch sozialer Art) wirken heute auf die "sozialen Triebbesetzungen" der Einzelnen ein, welche Libidosteigerungen und weitere Triebschicksale erfahren sie und um welche Art der Sexualisierung geht es in der Paranoia des aktuellen politischen Lebens? Aufbegehren gegen neue Ausformungen des kulturellen Ichideals, Enttabuisierung, Grenzziehungen neuer Gemütlichkeit, Ablehnung aller Arten von Repräsentation und Unmittelbarkeitsforderungen, Konstruktion von Sündenböcken, Lust am Kasernenton, digitale Hetzmassen .... Teilnahmegebühr: Wer nicht Mitglied der Freud-Lacan-Gesellschaft (FLG) ist, bezahlt 10€ pro Sitzung (Studenten u. Arbeitslose 5€).
Datum :  09.09.2017
10
11
12
13
14
16
Kein Bild
› Identität und Identifizierung Arbeitstagung des Psychoanalytischen Kollegs
10:00
Freitag, 15.September 19.30 Uhr bis Sonntag, 17. September 2017 13.30h Identität und Identifizierung Arbeitstagung des Psychoanalytischen Kollegs
Organisation: Peter Müller und André Michels Identität und Identifizierung - die derzeitige Arbeitsthemen des Psychoanalytischen Kollegs - drehen sich um Fragen nach der Beziehung des Subjekts zum Anderen. Im Anderen begegnen wir sowohl dem Fremden, wie auch dem „der Verdrängung verfallenen Alten und Wohlvertrauten“ (Freud, Massenpsychologie und Ich-Analyse, GW XIII, S. 140) gemäß Freuds Deutung des Unheimlichen. Die Aktualität des Themas ist kaum zu übersehen. An wen sich das Subjekt jeweils wendet, mit wem es sein Gegenüber verwechselt, was seine Adresse ist, dies alles wird durch die unbewussten Vorgänge Verwerfung, Verdrängung, Verleugnung bestimmt. Durch die Beziehung zum Anderen kann „Identität“ nur eine gebrochene sein. Was begreifen wir vom Anderen? Welchen zeitlichen Bedingungen ist dieses Begreifen unterworfen? Wie identifizieren wir die Symptome der Analysanten? Wie ist die "Identifizierung mit seinem Symptom“ denkbar, die Lacan zufolge am Ende der Analyse steht? Was heißt Identifizierung, wenn das Unbewusste "die Rede des Anderen" ist?  Samstag und Sonntag findet die Arbeitstagung intern statt. Informationen über das Psychoanalytische Kolleg:  Susanne Hübner (Koordination), info@psa-kolleg.de
Datum :  16.09.2017
17
Kein Bild
› Identität und Identifizierung Arbeitstagung des Psychoanalytischen Kollegs
10:00
Freitag, 15.September 19.30 Uhr bis Sonntag, 17. September 2017 13.30h Identität und Identifizierung Arbeitstagung des Psychoanalytischen Kollegs
Organisation: Peter Müller und André Michels Identität und Identifizierung - die derzeitige Arbeitsthemen des Psychoanalytischen Kollegs - drehen sich um Fragen nach der Beziehung des Subjekts zum Anderen. Im Anderen begegnen wir sowohl dem Fremden, wie auch dem „der Verdrängung verfallenen Alten und Wohlvertrauten“ (Freud, Massenpsychologie und Ich-Analyse, GW XIII, S. 140) gemäß Freuds Deutung des Unheimlichen. Die Aktualität des Themas ist kaum zu übersehen. An wen sich das Subjekt jeweils wendet, mit wem es sein Gegenüber verwechselt, was seine Adresse ist, dies alles wird durch die unbewussten Vorgänge Verwerfung, Verdrängung, Verleugnung bestimmt. Durch die Beziehung zum Anderen kann „Identität“ nur eine gebrochene sein. Was begreifen wir vom Anderen? Welchen zeitlichen Bedingungen ist dieses Begreifen unterworfen? Wie identifizieren wir die Symptome der Analysanten? Wie ist die "Identifizierung mit seinem Symptom“ denkbar, die Lacan zufolge am Ende der Analyse steht? Was heißt Identifizierung, wenn das Unbewusste "die Rede des Anderen" ist?  Samstag und Sonntag findet die Arbeitstagung intern statt. Informationen über das Psychoanalytische Kolleg:  Susanne Hübner (Koordination), info@psa-kolleg.de
Datum :  17.09.2017
18
19
Kein Bild
› Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961): Die Übertragung
19:00
Lacan, Seminar VIII (1960 - 1961) Die Übertragung Veranstalter: Freud-Lacan-Gesellschaft Berlin
 Leitung: Karl-Josef Pazzini (pazzini@gmx.de), Georgette Schosseler-Prum (georgette.schosseler@gmail.com) Nächster Termin: Dienstag, 5.September 19:00 bis 20:30 Uhr, 14-tägig „Sprechen über und mit Begriffen der Psychoanalyse“. Eine Art, den Begriffen näher zu kommen: sie benutzen, sie sprechen, übersetzen und besprechen, notieren, an Bekanntes anlagern und befremden. Im Seminar VIII von Jacques Lacan geht es um die Übertragung. „Ausgangspunkt ist das Das Gastmahl von Platon, jener rätselhaften Zusammenkunft in der griechischen Antike, in der man speiste, debattierte und nach festgelegten Riten möglichst nicht zu viel trank, nach Lacans Ansicht, weil man noch einen Kater vom Vorabend hatte oder eben nicht, schwierig zu ermitteln, vor allem aber um sich in illustrer Runde zu vergnügen. Wie jeder weiß geht es hier um die Liebe, genauer, wie in der antiken griechischen Mythologie üblich um die Knabenliebe.“ (Klappentext der Übersetzung von Gondek). Wir werden auch bei Freud und anderswo nachlesen. Einstieg ist jederzeit möglich.
 Kosten: für Mitglieder der FLG sowie der PsyBi frei. Oder „Freund der Bibliothek“ werden (10,-€ jeden Monat auf das Konto der Bibliothek überweisen) – als „Freund der Bibliothek“ frei. Oder einen Seminar-Beitrag von 25,- € auf das Konto der FLG überweisen.
Datum :  19.09.2017
20
21
22
23
24
25
26
Kein Bild
› Lektüreseminar zu Jacques Lacan, "Die Agressivität in der Psychoanalyse" (1948)
19:30
Lacan (1948): Die Aggressivität in der Psychoanalyse Lektüreseminar des Psychoanalytischen Salon Berlin Leitung: Eva Maria Jobst, Mai Wegener Nächste Termine: Dienstag den 26. September / 24. Oktober / 7. November / 19. Dezember – jeweils um 19:30 Uhr.  Erstmals liegt eine deutsche Publikation eines der grundlegenden Texte Lacans zur Frage der Aggressivität vor, um welche gerade seine frühen Arbeiten seit dem Vortrag über das Spiegelstadium 1936 in Marienbad immer wieder kreisen. „Aggressivität” war gewiss auch nicht zufällig der Schwerpunkt des XI. Kongresses der französischsprachigen Psychoanalytiker, die sich nach einer zehnjährigen erzwungenen Pause nur wenige Jahre nach dem 2. Weltkrieg und der NS-Herrschaft im Mai 1948 in Brüssel trafen. Dort trug – nach Sacha Nacht (der über “die klinischen Manifestationen der Aggressivität und ihre Rolle in der psychoanalytischen Behandlung” sprach) – auch Lacan seine Überlegungen zum ersten Mal vor. Wir möchten diesen wenig gelesenen Text gemeinsam lesen und diskutieren, um der schwierigen Frage der Aggressivität auf die Spur zu kommen. Ihr zu begegnen – ob in der Analyse, im politischen Feld, in sich oder im Anderen – ist immer verstörend. Umso wichtiger, hier Strukturen und Zusammenhänge zu artikulieren. Textgrundlage: Jacques Lacan, Die Aggressivität in der Psychoanalyse, in: Schriften I, Übers.: H.-D. Gondeck, Turia + Kant 2016, S.118-145. Unkostenbeitrag: 5 € pro Sitzung
Datum :  26.09.2017
28
29
30